Hausbau und Bauen mit Hausbau.at

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Kostensparendes Passivhaus von hausbau.at

Immer häufiger treffen Bauwillige bei der Planung ihres Hausbaus auf den Begriff „Passivhaus“. Allerdings haben die Wenigsten eine genaue Vorstellung von der Bedeutung des Wortes. Ein Passivhaus ist durch seine Bauweise darauf ausgerichtet, mittels umfangreicher Wärmedämmung und kontrollierter Wohnraumlüftung den Energiebedarf eines Hauses deutlich zu reduzieren, dabei aber gleichzeitig seinen Bewohnern ein sehr hohes Maß an Wohnkomfort zu bieten. 

Gegenüber der herkömmlichen Bauweise gelten Passivhäuser beim Hausbau als kostenintensiver, da die besonders wichtige Wärmedämmung sich je nach Volumen deutlich in höheren Materialkosten niederschlägt. Hierzu zählen beispielsweise hochdämmende Fenster mit Dreifach-Wärmeschutzverglasung oder entsprechende Lösungen für die Abdichtung von Sonderausstattungen. Auch die Lüftungstechnik und die notwendigen Anlagen für die Wärmerückgewinnung (beispielsweise eine Erdwärmeanlage) spielt im Bereich der Kosten eine wichtige Rolle. 

Andererseits werden beim Bau eines Passivhauses an anderen Stellen Kosten eingespart: So werden keine Heizkörper oder Heizkessel notwendig. Ebenso kann auf einen Brennstofflagerraum verzichtet werden. Teilweise kann man auch auf Kaminzüge und Co. verzichten, was sich auch in den später niedrigeren Unterhaltskosten niederschlägt. Aber nicht nur in Sachen Heizung lässt sich sparen: Auch Wasser kann in einem Passivhaus zu Warmwasser aufbereitet werden, was die Lebenshaltungskosten auf lange Sicht deutlich senken kann.

Damit ein Haus als Passivhaus bezeichnet werden darf, muss es den Anforderungen der offiziellen Energiestandards genügen. Hierzu gehören u.a. ein Jahresheizwärmebedarf unter 15 kWh/m²a, eine Heizlast unter 10 W/qm sowie ein Primärenergiebedarf unter 120 kWh/m²a. Besonders energieeffizient sind übrigens Niedrigenergiehäuser, eine moderne Variante der Passivhäuser. Über deren Standards und Anforderungen informiert u.a. die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Trotz der gegebenenfalls deutlich höheren Kosten für ein Passivhaus kann sich die Entscheidung für ein solches lohnen, zumal der Hausbauer über die KfW die Möglichkeit hat, Fördermittel für den Bau eines Passivhauses zu erhalten. Informationen hierzu bietet in der Regel die Hausbank des Hausbauers an. 

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